Bruno Balmelli (Féri Bácsi), Cornel Frey (Boni Káncsiánu), Tänzerinnen und Tänzer | © Hans Jörg Michel
Die Csárdásfürstin
Emmerich Kálmán
Theater Duisburg
Donnerstag, 08. Mai 2014
19:30 - 22:00 Uhr
/ Wiederaufnahme

Dauer: 2 ½ Stunden, eine Pause
18,10 - 62,80 € Abo.+L
Dauer: 2 ½ Stunden, eine Pause
ERSTER AKT
Sylva Varescu ahnt, dass ihre Beziehung zu dem Wiener Fürstensohn Edwin Ronald von und zu Lippert-Weylersheim keine Zukunft haben kann. Obwohl er sie liebt und sogar mit einer kurzfristig im Budapester Varieté Orpheum improvisierten Hochzeit halten möchte, ist der Standesunterschied zu groß. Eine Liaison mit einer Chansonette ist in der vornehmen Wiener Gesellschaft nicht gerne gesehen. Edwins Vater hat bereits Wind von der Affäre seines Sohnes bekommen und einen Plan geschmiedet, um die Hochzeit der beiden zu verhindern. Edwins Cousin, General Eugen von Rohnsdorff, trifft mit einem von Edwins Vater fingierten Einberufungsbescheid für Edwin ein, um ihn von Sylva zu trennen und zurück in den Schoß der Familie zu holen. Auch eine Hochzeit mit Cousine Komtesse Stasi wurde bereits arrangiert und eine Verlobungsanzeige gelangt von Eugen in die Hände von Edwins altem Freund Boni. Edwin will sich jedoch den Wünschen seines Vaters nicht fügen und gibt Sylva, bevor er abreist, öffentlich ein schriftliches Eheversprechen. Nachdem Edwin das Varieté verlassen hat, zeigt Boni Sylva die Hochzeitsanzeige. Diese ist am Boden zerstört, ihr Traum scheint zerbrochen.


ZWEITER AKT
Wochen später. In Wien soll die Verlobung von Edwin und Stasi gebührend gefeiert werden. Edwin fügt sich in sein Schicksal und ist bereit, seine Cousine zu heiraten. Ohne sein Wissen befindet sich unter den Gästen auch Sylva, die sich als Bonis Frau, „Gräfin Káncsiánu“, ausgibt. Edwin, der Sylva immer noch liebt, bittet seinen Freund, sich von Sylva zu trennen. Da sie nun Gräfin ist und als solche vom Hofstaat akzeptiert, glaubt er, sie standesgemäß ehelichen zu können. Boni stimmt dem zu, findet er doch Edwins Cousine Stasi, die nach kurzem Zögern auf seine Werbung eingeht, wesentlich anziehender. Sylva jedoch lässt den Schwindel auffliegen und eröffnet, dass sie die ungarische Chansonette Sylva Varescu ist. Sie will als die Frau geliebt werden, die sie ist und keinen Mann, der sich ihrer schämt. Vor den Augen von Edwin und seiner Familie zerreißt sie das Eheversprechen, das bis zu diesem Tag galt, und gibt Edwin frei.


DRITTER AKT
Tief enttäuscht, dass Edwin nicht den Mut hatte, sich zu seiner Liebe zu einer Chansonette zu bekennen, ist Sylva in Begleitung von Boni und ihrem alten Freund Feri Bácsi auf dem Heimweg. Die beiden versuchen, sie aufzumuntern und davon zu überzeugen, dass sie für die Bühne und nicht für die Ehe gemacht ist. Boni beschließt, Sylva und Edwin durch einen Trick wieder zu vereinen, damit er selbst für Stasi frei ist und sie heiraten können. Edwin erscheint und Sylvas Traum scheint sich zu erfüllen.

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