Florian Simson (Bob Boles), Sylvia Hamvasi (Ellen Orford), Dawid Kimberg (Ned Keene), Tomasz Konieczny (Balstrode), Renée Morloc (Auntie), Ensemble und Chor der Deutschen Oper am Rhein | © Hans Jörg Michel
Peter Grimes
Benjamin Britten
Opernhaus Düsseldorf
Sonntag, 24. November 2013
18:30 - 21:30 Uhr
/ Wiederaufnahme

Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
16,80 - 75,10 €
Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
PROLOG

Der Fischer Peter Grimes steht unter Verdacht, seinen Lehrjungen während der Arbeit fahrlässig getötet zu haben. Die Bewohner der kleinen Küstenstadt wollen Grimes verurteilt sehen. Doch Richter Swallow spricht ihn frei. Es habe sich um eine Verkettung unglücklicher Umstände gehandelt, lautet sein Urteil. Er warnt Grimes, dass die Leute den Fall nicht vergessen werden. Die Lehrerin Ellen Orford, die Grimes helfen will, versucht, ihm Mut zu machen. Doch Grimes weiß, dass die Verdächtigungen gegen ihn nicht aufhören werden.

INTERLUDE I

I. AKT

Wie jeden Morgen gehen die Menschen ihren Geschäften nach. Grimes arbeitet allein und benötigt Hilfe. Doch alle wenden sich von ihm ab. Nur der alte Kapitän Balstrode und der Apotheker Ned Keene gehen auf Grimes zu. Keene will ihm einen neuen Lehrjungen aus dem Waisenhaus beschaffen. Der Fuhrmann Hobson weigert sich, den Jungen abzuholen. Ellen erklärt sich bereit, ihn zu begleiten und sich um den Jungen zu kümmern. Ein Sturm zieht auf und treibt die Menschen von der Straße. Balstrode versucht Grimes dazu zu bewegen, die Stadt zu verlassen und anderswo ein neues Leben zu beginnen. Grimes wehrt ab. Er will es mit dem Geschwätz der Leute aufnehmen.

INTERLUDE II

Die Menschen suchen in Aunties Bar Zuflucht vor dem Sturm. Sie sind in Panik. Mrs. Sedley benötigt dringend neue Schmerzdrogen. Der Methodistenpfarrer Boles vergisst seine Stellung und vergreift sich an Aunties Nichten. Diese wiederum werden von Balstrode beleidigt, der deshalb in Streit mit Auntie gerät. Als Grimes auftaucht, wendet sich die Stimmung gegen ihn. Auntie fürchtet eine Schlägerei. Im letzten Moment stimmt Keene einen Rundgesang an, in den alle einfallen, bis Ellen mit dem Lehrjungen erscheint. Grimes nimmt den Jungen mit in seine Hütte.

II. AKT

INTERLUDE III

Während der ganze Ort zum Gottesdienst in der Kirche ist, beschäftigt sich Ellen mit dem Jungen. Sie möchte mit ihm reden, doch er schweigt. Da entdeckt sie Spuren einer Misshandlung an seinem Hals. Sie stellt Grimes zur Rede, der gekommen ist, um den Jungen zur Arbeit zu holen. Ellen und Grimes geraten in Streit. Die Leute, die aus der Kirche kommen, sehen Grimes mit dem Jungen davon stürzen. Sie werfen Ellen vor, an dem Elend des Jungen mitschuldig zu sein. Gemeinschaftlich brechen sie auf, um in Grimes’ Hütte nach Indizien seiner Schuld zu suchen.

INTERLUDE IV

Grimes treibt den Jungen an, sich zur Ausfahrt auf das Meer vorzubereiten. Er steigert sich in immer wildere Visionen, endlich den großen Fang zu machen, reich zu werden und Ellen heiraten zu können. Doch das Bild seines toten Lehrjungen verfolgt ihn. Als er den Zug der aufgestachelten Menge kommen hört, drängt er seinen neuen Lehrling durch die Hintertür auf die Klippe hinaus, wo er tödlich abstürzt. Die Leute finden Grimes Hütte leer.

III. AKT

INTERLUDE V

Grimes ist seit Tagen verschwunden. Vor Aunties Bar verkündet Mrs. Sedley, dass sie Schlimmes ahne. Ellen hat die am Strand angespülte Jacke des Lehrjungen gefunden. Sie und Balstrode sorgen sich um Grimes. Mrs. Sedley ist Zeuge ihres Gesprächs und schließt daraus auf ein Verbrechen. Ein Suchtrupp wird ausgesandt, um Grimes zu finden und ihn zu bestrafen.

INTERLUDE VI

Grimes quälen Erinnerungen und Wahnbilder. Er nimmt die Stimmen von Ellen und Balstrode wahr. Balstrode deutet ihm einen Ausweg an. Grimes soll auf das Meer hinausfahren und sein Boot versenken. Die Menschen beginnen ein neues Tagwerk. Vom Verschwinden des Peter Grimes bleibt nur ein Gerücht.

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