Sergej Khomov (Werther) | © Hans Jörg Michel
Werther
Jules Massenet
Opernhaus Düsseldorf
Samstag, 05. Juli 2014
19:30 - 22:00 Uhr
/ zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause
16,80 - 75,10 € Abo.+23
Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause
ERSTER AKT

Juni. Der Amtmann probt mit seinen Kindern ein Weihnachtslied und erzählt seinen Freunden Schmidt und Johann, von seiner Tochter Charlotte, die am Abend mit Werther auf einen Ball gehen wird. Auf dem Weg zu Charlotte schwärmt Werther von der Schönheit der Natur. Angekommen, beobachtet er Charlotte bei ihrem Umgang mit ihren jüngeren Geschwistern und ist überwältigt von ihrer Liebe und Unschuld. Gemeinsam gehen sie auf den Ball.

Währenddessen kehrt überraschend Albert, Charlottes Verlobter, von einer sechsmonatigen Geschäftsreise heim und trifft auf Sophie, der er offenbart, dass er ihre Schwester Charlotte heiraten wird.

Als Werther und Charlotte vom Ball zurückkehren, erzählt sie ihm vom Tod ihrer Mutter, die sie den Geschwistern ersetzen muss. Werther hört ihr kaum zu, ist von ihrer Schönheit beeindruckt und gesteht ihr seine Liebe. Daraufhin will sich Charlotte schnell verabschieden und noch bevor sie Werthers Frage beantworten kann, ob sie sich wiedersehen werden, ruft ihr Vater ihr zu, dass ihr Verlobter heimgekehrt sei. Werther bleibt allein und verzweifelt zurück.


ZWEITER AKT

September. Albert und Charlotte bezeugen sich gegenseitig das Glück ihrer Ehe. Werther beobachtet die beiden und quält sich mit dem Gedanken, dass Charlotte einen anderen Mann liebt. Albert spricht mit Werther, der behauptet, nichts mehr für Charlotte zu empfinden. Sie wollen nun Freunde sein. Doch später bemerkt Werther seinen Selbstbetrug, und als er mit Charlotte alleine ist und seine Situation beklagt, hält sie es für das Beste, ihn bis Weihnachten fortzuschicken. Daraufhin hegt Werther erste Todesgedanken und flieht.


DRITTER AKT

Dezember. Am Heiligen Abend sitzt Charlotte alleine im Salon und liest mit wachsender Sehnsucht die zahlreichen Briefe die Werther ihr geschickt hat. Sie vermisst ihn. Als Sophie kommt, die sich Sorgen um ihre Schwester macht, und sie über Werther sprechen, bricht Charlotte in Tränen aus. Wieder allein, wird sie von Werther überrascht, dem bald klar wird, dass Charlotte seine Liebe erwidert. Überfordert von ihren widerstreitenden Gefühlen will sie sich ihm dennoch endgültig entziehen. Werther ist fassungslos, beschließt seinen Tod und flieht.

Albert findet Charlotte aufgelöst vor und ahnt, was geschehen ist. Er findet einen Brief Werthers, in dem er Albert um seine Waffe bittet. Albert will Charlotte zwingen, sie ihm zu bringen.


VIERTER AKT

Werther erschießt sich. Charlotte kann nichts weiter für ihn tun. Sie gesteht dem Sterbenden ihre Liebe. Werther, mehr und mehr halluzinierend, kann Charlotte noch mitteilen, wo er begraben werden möchte.

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