Sergej Khomov (Werther) | © Hans Jörg Michel
Werther
Jules Massenet
Opernhaus Düsseldorf
Samstag, 05. Juli 2014
19:30 - 22:00 Uhr
/ zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause
16,80 - 75,10 € Abo.+23 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Weitere Termine
Opernhaus Düsseldorf
April 2014
Fr  |  25.04.  | 19:30  Abo. 21 Online Tickets: 17,10 - 81,50 €
Mi  |  30.04.  | 19:30  Abo. 30+40 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Mai 2014
Sa  |  03.05.  | 19:30  Abo. 3 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
So  |  11.05.  | 18:30  Abo. 20 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Mi  |  14.05.  | 19:30  Abo. 22 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Sa  |  17.05.  | 19:30  Abo. 24 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Do  |  22.05.  | 19:30  Abo. 4 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
So  |  25.05.  | 15:00  Abo. 19 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Juni 2014
Fr  |  13.06.  | 19:30  Abo. 18 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Sa  |  28.06.  | 19:30  Abo. 7 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €
Juli 2014
Sa  |  05.07.  | 19:30  Abo. 23 Online Tickets: 16,80 - 75,10 €

Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause
„Dieser Jüngling wird uns bald alle übertreffen“, sagte Georges Bizet kurz vor seinem Tod über den jungen Jules Massenet (1842–1912). Er sollte Recht behalten. Massenet beherrschte sowohl mit seinem untrüglichen Geschäftssinn als auch mit seinen 25 Opern zwischen 1877 und 1910 die französische Opernwelt. Seinen Durchbruch erlangte er mit seiner fünften Oper „Manon“, die seit ihrer Uraufführung 1884 ununterbrochen auf den Spielplänen zu finden ist. Bereits zu dieser Zeit beschäftigte er sich mit Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“. „Solche stürmische und ekstatische Leidenschaft trieb mir die Tränen in die Augen. Was für bewegende Szenen, welch packende Momente es alles hergeben konnte! Werther war es!“, notierte Jules Massenet in „Mes souvenirs“. Leider war der Direktor der Pariser Opéra-Comique, Léon Carvalho, nicht begeistert von dem Vorschlag seines Komponisten und lehnte den Stoff als zu depressiv für sein Publikum ab. Erst nach der umjubelten Uraufführung am 16. Februar 1892 in Wien entschloss er sich zur französischen Erstaufführung, die ein Jahr später eine Erfolgsserie ohne gleichen erlebte.

Die Geschichte der unglücklichen Liebe Werthers zu der bereits einem anderen Mann versprochenen Charlotte und sein Freitod berühren damals wie heute das Publikum. Bereits in ihrem ersten Duett ist klar, dass die beiden Liebenden sich zu einander hingezogen fühlen, aber keine Zukunft haben. „Il faut nous séparer“ („Wir müssen uns trennen“), sind Charlottes erste Worte an Werther – hier noch räumlich gemeint, nehmen sie doch das Unvermeidliche vorweg. Der Zuschauer wird von Massenets vor emotionaler Spannung glühender Musik in das Drama hineingezogen, an dessen Ende Werthers Liebestod steht. Charlotte, die ihn sterbend findet, muss mit dem Mann weiterleben, der ihr von Beginn an als Gatte zugedacht war.

In Düsseldorf setzt der andorranische Regisseur Joan Anton Rechi, der zuletzt mit seiner gefeierten Inszenierung von Kálmáns „Die Csárdásfürstin“ an der Deutschen Oper am Rhein debütierte, Massenets Oper in Szene.

 
***
Jules Massenet
WERTHER

Oper in vier Akten
Libretto von Edouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann

***
 
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 

Musikalische Leitung Wen-Pin Chien
Inszenierung Joan Anton Rechi
Bühne Alfons Flores
Kostüme Sebastian Ellrich
Licht Volker Weinhart
Leitung Kinderchor Karoline Philippi, Sabina López Miguez
Dramaturgie Bernhard F. Loges
 
Werther Sergej Khomov
Albert Laimonas Pautienius
Le Bailli Sami Luttinen
Schmidt Bruce Rankin
Johann Daniel Djambazian
Brühlmann Attila Fodre
Charlotte Katarzyna Kuncio
Sophie Alma Sadé
Käthchen Hagar Sharvit
Werthers Schatten Joeri Burger
Chor Kinderchor am Rhein
Orchester Düsseldorfer Symphoniker
 

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