Sylvia Hamvasi (Elsa von Brabant), Chor der Deutschen Oper am Rhein | © Matthias Jung
Lohengrin
Richard Wagner
Opernhaus Düsseldorf
Donnerstag, 30. Januar 2014
18:00 - 22:30 Uhr

Dauer: ca. 4 ½ Stunden, zwei Pausen
16,80 - 75,10 € Abo.+15
Dauer: ca. 4 ½ Stunden, zwei Pausen
1. AUFZUG
In Brabant wird König Heinrich erwartet. Er muss Recht sprechen im Streitfall Friedrich von Telramund gegen Elsa von Brabant, um die politisch angespannte Situation seines Reiches zu stabilisieren. Telramund beschuldigt die Thronerbin, ihren Bruder Gottfried getötet zu haben, damit sie mit einem unbekannten Liebhaber die Macht übernehmen kann. Elsa wird zur Anhörung gerufen. Sie erzählt von der Erscheinung eines Ritters, auf dessen Schutz sie hofft. Nach mehrmaligem Aufruf erscheint ein Fremder, der alle in seinen Bann zieht. Er ist bereit, Elsa zu verteidigen und bittet sie um ihre Hand. Doch er stellt eine Bedingung: Nie soll sie danach fragen, wer er sei und woher er kommt. Nach der Gegenüberstellung mit dem Kläger Telramund wird der Fremde als Sieger präsentiert. Man bejubelt ihn als Helden und Zukunftsgaranten.

2. AUFZUG
Telramund und seine Gemahlin Ortrud sind von der Gesellschaft verstoßen. Telramund beschuldigt Ortrud, ihn zu seiner Falschaussage angestiftet zu haben. Doch Ortrud sinnt nur danach, wie sie die Macht zurückgewinnen kann. Ihr Plan ist es, Elsa dazu zu bringen, ihrem künftigen Gatten die verbotene Frage zu stellen. Elsa hält an ihrer Liebe fest. Die Hochzeit von Elsa und ihrem Ritter, der „Schützer von Brabant“ genannt sein will, wird angekündigt. Außerdem wird bekannt gegeben, dass der fremde Held die bevorstehende Militäroperation anführen soll. Telramund sucht nach Verbündeten, um den neuen Anführer zu stürzen. Der Brautzug wird von Ortrud gestört, die Elsa auffordert, ihr den Vortritt zu lassen. Ortrud beruft sich auf ihre Ehrbarkeit und hält Elsa die fragwürdige Herkunft ihres Auserwählten vor. Elsa sucht Schutz bei ihrem Bräutigam, als Telramund hervortritt und den Fremden der Zauberei beschuldigt. Dieser entgegnet, dass er nur Elsa eine Antwort schuldig sei. Telramund versucht vergeblich, Elsa zu einem Komplott zu überreden. Die Menge jubelt dem Brautpaar zu.

3. AUFZUG
Im Brautgemach ist das frischvermählte Paar zum ersten Mal allein. Elsa zweifelt daran, dass sie den Unbekannten für immer an sich binden kann. Sie erwartet, dass er sich ihr anvertraut und ihr seine Herkunft enthüllt. Es kommt zum Streit. Da dringt Telramund in das Brautgemach ein und wird in einem Handgemenge getötet. Sein Leichnam soll vor den König gebracht werden, wo der Fremde allen Rede und Antwort stehen will. Der König und seine Männer erwarten den Schützer von Brabant. Stattdessen wird ihnen der tote Telramunds präsentiert. Jetzt tritt der Fremde als Kläger auf und offenbart seine Herkunft: Er sei Lohengrin und als Gesandter des Grals gekommen, um unerkannt für Gerechtigkeit einzutreten. Da Elsa das von ihr erwartete Vertrauen jedoch gebrochen hat, sei sein Geheimnis verraten und er müsse fortziehen. Ortrud triumphiert. Lohengrin verschwindet in der Menge und mit ihm der Glaube an einen neuen Schützer von Brabant.

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