Symphoniker im Foyer
Zu Ballett am Rhein – b.17
Opernhaus Düsseldorf – Foyer
Sonntag, 10. November 2013
11:00 - 12:30 Uhr

10,00 €
Weitere Termine
Opernhaus Düsseldorf – Foyer
Mai 2014
So  |  04.05.  | 11:00  Online Tickets: 10,00 €
Juni 2014
So  |  15.06.  | 11:00  Online Tickets: 10,00 €

LIEDER UND KAMMERMUSIK VON GUSTAV MAHLER UND HANS ROTT

Die Musik Gustav Mahlers übt eine besondere Faszination aus „in ihrem Erfassen der Welt, die sie musikalisch beschwört, ihrem Reichtum an Imagination, der unerschöpflich ist, ihrem Schönsein, das so voll ist von Zweifel und Traurigkeit, ihrem Suchen nach Auswegen, das zu keinem Ende kommt, ihrem Ton des Spottes, dem das Weinen verschwistert ist“, schrieb Hans Heinrich Eggebrecht in seinem Mahler-Buch. Mahlers Sinfonie Nr. 7 hat sich Ballettdirektor Martin Schläpfer für seine neuste Choreographie vorgenommen; Kammermusik und Lieder des Komponisten sowie seines Studienkollegen Hans Rott präsentieren die Symphoniker im Foyer und laden damit zu weiteren Erkundungen in Mahlers Welten ein.

Der Kammermusik widmete sich Mahler nur während seiner Konservatoriumsjahre – und vernichtete diese Werke allesamt. Lediglich der 1. Satz zu einem a-Moll-Klavierquartett, das wahrscheinlich 1878 im Haus des Brahms-Freundes Joseph Billroth aufgeführt wurde, ging nicht verloren und wurde glücklicher Weise 1974 wiederentdeckt. Mit seinen zwischen 1901 und 1904 entstandenen „Kindertotenlieder“ auf Texte Friedrich Rückerts komponierte Mahler eine Liedersammlung, die in der Durchdringung von tiefster Melancholie und einem illusionären Trostversprechen einzigartig dasteht. Der Sängerpart ist von einem äußerst subjektiven Gestus geprägt und erklingt in unserer Matinee zu einer Kammerensemblebesetzung, die Rainer Riehn aus Mahlers Partitur erstellte.

„Was die Musik an ihm verloren hat, ist gar nicht zu ermessen“, beklagte Mahler den viel zu frühen Tod von Hans Rott, der im Alter von nur 26 Jahren auf tragische Weise in einer psychiatrischen Klinik starb. Nur wenige Werke des Frühbegabten sind erhalten, darunter ein Streichquartett, das die außergewöhnliche musikalische Phantasie dieses Wiener Romantikers aufs Schönste offenbart.

***

GUSTAV MAHLER
Quartettsatz a-Moll für Violine, Viola, Violoncello und Klavier

„Kindertotenlieder“ auf Gedichte von Friedrich Rückert. Für mittlere Singstimme und Kammerorchester bearbeitet von Rainer Riehn

HANS ROTT Streichquartett c-Moll
 

Musikalische Leitung Christoph Stöcker
 
Mezzosopran Susan Maclean
Violine Futaba Sakaguchi, Katrin Beyer
Viola Yuri Bondarev
Violoncello Gilad Kaplansky
Kontrabass Johanna Blomenkamp
Flöte Ruth Legelli
Oboe Gisela Hellrung
Klarinette Adolf Münten
Bassklarinette Georg Stump
Fagott Martin Kevenhörster
Horn Lisa Rogers
Schlagzeug Helmut Huy
Pauke Bert Flas
Harmonium und Celesta Dagmar Thelen
Klavier Christoph Altstaedt, Wolfgang Wiechert
 

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