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Premieren  

Ballett am Rhein

Compagnie

Martin Schläpfer 7 – Ensemble | (c) Gert Weigelt
DAS BALLETT AM RHEIN DÜSSELDORF DUISBURG

Das Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg wurde 2009 von seinem Direktor und Chefchoreographen Martin Schläpfer neu formiert und zählt inzwischen zu den führenden Ballettcompagnien. Nachdem bereits eine Umfrage der Deutschen Bühne das Ensemble 2010 auf den 1. Platz setzte, kürte die Zeitschrift tanz in ihrer internationalen Kritikerumfrage Martin Schläpfer zum „Choreographen des Jahres 2010“ und das Ballett am Rhein zweimal hintereinander zur „Besten Kompanie des Jahres“ 2013 und 2014, „weil sich hier“ – so Manuel Brug – „tänzerische Sorgfalt mit kluger Repertoirepolitik paart, überstrahlt von einem eigenwilligen Schöpfergeist in der Gestalt von Martin Schläpfer“.

47 Tänzerinnen und Tänzer aus rund 20 Nationen sind in dem ausschließlich aus Solistinnen und Solisten bestehenden Ensemble vertreten, das auf den beiden Bühnen der Deutschen Oper am Rhein im Opernhaus Düsseldorf und dem Theater Duisburg zu erleben ist. Gastspiele führten die Compagnie u.a. ins Théâtre de la Ville Paris, Het Muziektheater Amsterdam, Gran Teatre del Liceu Barcelona, in die Oper Köln, die Theater Gütersloh, Bonn, Hannover und Ludwigshafen, ins Festspielhaus St. Pölten sowie zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen. In der Spielzeit 2014/15 folgen Auftritte beim Festival Musica Sacra Maastricht, im Royal Opera House Muscat, Stanislawski-Theater Moskau und Nationaltheater München.

Mit großem Erfolg bei Publikum und Presse entwickelte Martin Schläpfer für das zuletzt von den Direktoren Erich Walter, Paolo Bortoluzzi, Heinz Spoerli und Youri Vàmos geleitete Ensemble eine neue Repertoirepolitik, die von einer breiten stilistischen Vielfalt geprägt ist: In meist mehrteiligen Ballettabenden bringt er wichtige Meisterwerke des 20. Jahrhunderts von Choreographen wie George Balanchine, Kurt Jooss, Antony Tudor, Frederick Ashton, Jerome Robbins, Merce Cunningham, Hans van Manen, Twyla Tharp, Mats Ek, Jiří Kylian, Nils Christe oder Paul Lightfoot und Sol León zur Aufführung und setzt zugleich mit eigenen Choreographien und Arbeiten jüngerer Künstlerinnen und Künstler wie Teresa Rotemberg, Regina van Berkel, Amanda Miller, Uri Ivgi und Johan Greben, Antoine Jully und Martin Chaix einen deutlichen Schwerpunkt im Bereich des zeitgenössischen Tanzes. In seinen eigenen Arbeiten knüpft Martin Schläpfer auf der Suche nach einer „Ballettkunst für das 21. Jahrhundert“ immer wieder an die Formen der abstrakten Neoklassik an, um diese jedoch für die Gegenwart auf seine ganz eigene Weise weiterzudenken.

Als Interpreten stehen dem Ballett am Rhein mit den Düsseldorfer Symphonikern und Duisburger Philharmonikern zwei hochkarätige Klangkörper zur Verfügung, die für einzelne Projekte durch die Mitwirkung von Instrumental- und Gesangssolisten oder den Chor der Deutschen Oper am Rhein noch ergänzt werden. Darüber hinaus kam es in der Spielzeit 2013/14 im Ballettabend b.20 für die Uraufführung „DEEP FIELD“ zu Musik von Adriana Hölszky erstmals zu einer Zusammenarbeit mit dem WDR Rundfunkchor Köln. Am Dirigenten-Pult sind mit Generalmusikdirektor Axel Kober und den Kapellmeistern Christoph Altstaedt und Wen-Pin Chien äußerst profilierte Persönlichkeiten aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein zu erleben, aber auch Gäste wie 2014/15 Jochem Hochstenbach und Marc Piollet.

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